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Sonstige |
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Spielleiter Roland Hetzel
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Ehrenamtliche Mitarbeiter sind ein knappes Gut. Sie sind ebenso knapp wie sauberes Wasser oder Luft.
Was will uns HEIMSPIEL (unser Heft zu den Heimspielen der aktiven Herrenmannschaften) damit sagen?
Wenn ein Ehrenamtlicher seinen Job aufgibt, dann wird es eng. Diesen Schritt hat zum Ende der Saison
unser Spielleiter Roland Hetzel getan. Aus nachvollziehbaren Gründen. Er qualifiziert sich in
den nächsten Jahren beruflich weiter, sein Arbeitplatz hat sich deshalb von Würzburg nach
Nürnberg verlagert.
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Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem "Anforderungsprofil" eines Spielleiters, das Roland
mit der Note eins erfüllt hat. Wir gehen mal davon aus, dass der Schritt in den fußballerischen
Ruhestand nicht abrupt erfolgt. Heißt: Wir hoffen, Roland noch möglichst oft bei uns am Sportplatz
begrüßen zu dürfen und er wird sicherlich, so wie wir ihn kennen, nicht nein sagen, wenn
Hilfe benötigt wird. Das folgende Porträt hatte HEIMSPIEL schon mal bei anderem Anlass
veröffentlicht. Es zeigt einen Ausschnitt aus seinem Fußballerleben.
Zur Person:
Roland Hetzel stammt aus einer Fußballerfamilie. Sein Vater war aktiver Spieler beim Post SV
Würzburg und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des SV Sieboldshöhe. Unser
bisheriger Spielleiter der Damen und Herrenteams begann mit sieben Jahren beim SV Sieboldshöhe
mit dem Fußballspielen, durchlief alle Juniorenteams und war zehn Jahre aktiver Spieler
des SVS. Mit 15 Jahren trainierte er bereits die E-Junioren, in den Jahren darauf u.a. auch die
B- und A-Junioren. 1990 erwarb er die B-Lizenz in der Sportschule Grünwald. Im selben Jahr
stieg er als Spielertrainer bei seinem Heimatverein ein und führte das Team bis März 1994.
Es folgten drei Jahre als Trainer der Bayernligajugend der Würzburger Kickers. Danach kehrte
Roland zu dem Fusionsverein Post SV Sieboldshöhe zurück und trainierte vier Jahre die
I.Mannschaft. In dieser Zeit führte er viele junge Spieler, aus unserer Jugend, wie Daniel
Zschalig, Dennis Limp oder Marc Löhr an die I.Mannschaft heran. Seit 2002 ist er Spielleiter
der Aktivität. Roland Hetzel ist verheiratet und reist gerne durch die Welt.
Training mit einer Horde Kinder macht Spaß. Meistens jedenfalls. Manchmal kommt es aber auch zu Konflikten. Da wollen die kleinen Persönlichkeiten einfach nicht ihre Trainingsbälle aufräumen oder sie haben keine Lust gerade jetzt Ballstoppen zu üben. Was macht der Trainer dann? Um diese Situationen zu entschärfen und zum Positiven zu wenden, ist der Deutsche Kinderschutzbund mit dem Bayerischen Fußballverband eine Allianz eingegangen. In Seminaren lernen Trainer und Betreuer, wie sie auf einen "Crash" richtig reagieren. Die Aktion hat den Namen "Gemeinsam sind wir stark" und wird bayernweit durch die LBS Bausparkassen gefördert. In jedem bayerischen Bezirk findet dazu eine Auftaktveranstaltung statt, prominent besetzt mit bekannten Fußballern.
Auf dem Bild halten unsere 2.Vorsitzende Dr.Andrea Behr (dritte von rechts, für den PSVS) und Hans Bruder (ganz rechts, für die JFG Mainfranken) je einen Gutschein für fünf kostenlose Plätze für ein Seminar "Gemeinsam sind wir stark", das der Deutsche Kinderschutzbund durchführt, in den Händen. Mit auf dem Bild u. a. Rolf Eppelein (zweiter von rechts), der Vizepräsident des BFV. In der Bildmitte unsere ehemalige Juniorenspielerin Kathi Baunach. |
Die Auftaktveranstaltung für Unterfranken fand beim Post SV Sieboldshöhe statt. Und was bot sich da mehr an, als dass der BFV dafür unsere ehemalige Junioren- und jetzige Nationalspielerin Katharina Baunach gewinnen konnte. Für Kathi war es eine Rückkehr zu ihren fußballerischen Wurzeln. Im Interview mit dem Moderator der Veranstaltung, erinnerte sie sich noch sehr gut an ihren ersten Trainingstag, der ihr Leben komplett verändern sollte. Gute Erinnerungen hat sie auch an ihren ersten Trainer Günther Boldt. Heute ist Kathi bei ihrem Wunschclub Bayern München angekommen. Der Post SV Sieboldshöhe ist stolz auf Kathi Baunach, die ihr Ziel, sportlich ganz nach oben zu kommen, mit gesundem Ehrgeiz und viel Fleiß konsequent verfolgt hat. Als Sportlerin durch und durch war sie sofort bereit, bei der Aktion "Gemeinsam sind wir stark" mitzumachen. |