Alte Herren |
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Am 14. April, etwas später als gewohnt, trafen wir uns zur jährlichen "Krisensitzung". Diesmal war die Bezeichnung durchaus berechtigt. Dem allgemeinen Tenor, "so kann es nicht weitergehen", folgte eine ernsthafte Diskussion über den Fortbestand unserer Gemeinschaft. Ein Nachlassen in allen Bereichen fördert natürlich nicht den Gemeinschaftssinn. Uns ist auch klar, dass zu einer AH-Abteilung der Sportbetrieb gehört, was mit den bekannten Problemen immer schwieriger wird. Neuzugänge sind auch weiterhin nicht in Sicht und die Überalterung lässt sich trotz guter Fitness nicht aufhalten. So wurde von Winni Popp eine Spielgemeinschaft ins Gespräch gebracht. Wie von anderen Vereinen schon praktiziert, suchten wir nach einen geeignetem Partner . Namen wie ETSV, WFV, SV Heidingsfeld und "Waschküch" wurden genannt. Sondierungsgespräche wurden auch schon geführt, aber letztlich schien uns die "Waschküch", die ja schon seit Jahren auf unserem Gelände trainiert und uns auch schon mit Spielern ausgeholfen hat, die beste und praktikabelste Lösung.
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| Winni Popp, Jürgen Weißenberger, Klaus Wirsing, Helmut Bolldorf und Ludolf Rau bei der Krisensitzung (April 2005) |
Da die Waschküch am Montag trainiert, bestünde nun für beide Gruppierungen
die Möglichkeit zweimal in der Woche zu üben und sich einzuspielen, was ja von
einigen Spielern auch schon genutzt wurde. Da aber unser Training am Donnerstag immer
schlechter besucht ist, haben wir uns kurzfristig entschlossen, bis auf weiteres das
Donnerstagstraining ausfallen zu lassen. Wir werden im Herbst darüber entscheiden, ob
wir den Donnerstag als Trainingstag ganz wegfallen lassen werden. Ein Spiel gegen Lengfeld
hat gezeigt, dass uns inzwischen die Spielpraxis etwas abhanden gekommen ist. Nach guter
erster Hälfte und 1:0 Führung verloren wir noch deutlich mit 5:1. Der Freude,
wieder einmal bei herrlichen äußeren Bedingungen auf Großfeld zu spielen,
tat dies allerdings keinen Abbruch.
Nun, wir werden sehen ob wir durch diese angestrebte Spielgemeinschaft wieder einen
halbwegs vernünftigen Spielbetrieb hinbekommen. Allen wird man es nicht recht machen
können. So kann durchaus das spielerische Können etwas in den Hintergrund treten
und der Spaß am Spiel das tragende Element der neuen Gemeinschaft sein. Allerdings werde
ich die Betreuung der Alten Herren nur noch bis zum Jahresende ausüben. Zeit genug
einen Nachfolger zu finden sollte man meinen. Vorgedrängt hat sich bisher noch Keiner.
Es sollte ein "Jüngerer" diese Aufgabe übernehmen, nachdem ich lange
genug die Verantwortung getragen habe, und mit mir viele Ältere am Spielbetrieb nicht
mehr teilnehmen können. Aber bei den AH's ist das gar nicht so einfach. So viel
Jüngere, die dazu auch noch Verantwortung übernehmen, gibt es bei uns nicht mehr.
Manni Wiesner hat im gesellschaftlichen Bereich Verantwortung übernommen und für
den 16. Juli eine Weinprobe in Randersacker organisiert. Wir hoffen dass dieses Angebot
auch genutzt wird.
Ein Sportkamerad wird nicht mehr dabei sein können. Als ich aus dem Urlaub kam musste
ich aus der Zeitung vernehmen, dass unser Sportkamerad Helmut Lang verstorben ist. Zuvor
hatte er mir noch gesagt, dass es ihm gesundheitlich wieder besser ginge. Der Schock saß
tief. Er wird in unserer Gemeinschaft eine Lücke hinterlassen die nicht geschlossen
werden kann, denn sein Humor seine lebensfrohe Art und seine Hilfsbereitschaft waren
einzigartig. Jeder von uns, der ihn kannte wird ihn nicht vergessen und in guter
Erinnerung behalten.
Euer Klaus Wirsing
Letzte Aktualisierung dieser Seite 17.07.2005